Handyticket Deutschland

Ja, auch unser Nahverkehr ist so langsam im mobilen Zeitalter angelangt und so haben mehrere Verbünde eine Art entwickelt sich unterwegs ohne Kleingeld ein Ticket zu kaufen – das sogenannte Handyticket. Man kann es telefonisch, via sms oder aber auch über eine App bestellen. Vorab sind aber noch einige Sachen zu beachten. Denn natürlich ist es nicht einfach damit getan die App runter zu laden.

Als erstes muss man sich auf http://www.handyticket.de registrieren. Bei der Registration muss man viele Sachen angeben, die augenscheinlich der Sicherheit für Handyticket dienen. Was wirklich dahinter steckt ist aber so nicht ganz klar. Man wählt eine Bezahlfunktion aus (Lastschrift, Kreditkarte oder Prepaid) und läd sich danach die App runter. Alternativ zur App kann man sich auch ein Java Programm downloaden oder dann das mobile Internet nutzen. Ich entschied mich für die App (Android).

Nachdem ich dann endlich mal angemeldet war und die App auf meinem Smartphone hatte wollte ich es ausprobieren mit dem Ergebniss, dass ich am Ende schwarz gefahren bin. Erst musste ich mcih noch umständlich in der App anmelden und dann konnte nie eine Verbindung zu meinem Verbund hergestellt werden. Niemals. Frustrierend. Einmal kaufte ich ein Ticket über eine SMS, habe aber keine Ahnung wo das gelandet ist. In meinem Smartphone war es nicht auffindbar. Ich hatte das Thema für mich schon abgeschlossen bis ich eine SMS erhielt, dass man die alte App gelöscht hat und eine neue, verbesserte nun bereit stünde. Also alte rausgeschmissen, neue runtergeladen und geschaut. Und siehe da – es klappt. Ok, das erneute Anmelden (!) war wieder mal nervig, aber das Menü war nun Benutzerfreundlicher und endlich konnte ich mir mal ein Ticket kaufen, dass auch ordnungsgemäß in meiner App angezeigt wurde. Endlich erhielt ich das, was ich immer wollte. Dachte ich zumindest. Denn als ich es letztens wieder einmal nutzen wollte flog ich ständig aus der App wieder raus. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern immer wenn ich es versuchte. Also hat es wieder nichts genutzt.

Fazit: Die Idee ist eigentlich super, besonders da die Fahrkartenautomaten immer weniger Scheine anehmen. Allerdings habert es an der Ausführung. Man kann sich nicht wirklich darauf verlassen auch ein Ticket kaufen zu können und der Aufwand – allein durch die ständige Anmeldung – ist einfach zu groß. Dazu bin ich mir nicht sicher, ob auch jeder Busfahrer dieses Ticket schon kennt. Ich nehme also lieber wieder genug Kleingeld mit und ärgere mich darüber, dass verlangt wird Beträge über 5€ mit Münzen zahlen zu können. Hoffen wir, dass Handyticket Deutschland es irgendwann mal schafft eine funktionstüchtige App zu kreieren.

Nivea Invisible for Black & White

Nivea wirbt seit einiger Zeit mit der Invisible Reihe. Sie soll sowohl gelbe Flecken auf weißen Shirts, sowie die weißen Deorückstände auf dunklen Sachen verhindern und dazu noch 48 Stunden halten. Soweit so gut. Denn wer kennt sie nicht, diese auffälligen Flecken? In der Reihe erhältlich

Rosa = Clear
Blau = Pure

sind ein Roll-On Clear, ein Spray Clear, ein Stick Clear und ein Spray Pure und ein Roll-On und Spray für Männer.

Ich besorgte mir ein Doppelpack von der Clear Version, weil es gerade im Angebot war. Durch Zufall gewann meine Mutter eine ganze Reihe von den Deos, darunter auch den Roll-On, der in meinen Besitz wanderte, und das Spray vom Pure Sortiment. Ich konnte also mehrere testen.

Zur Wirkung: es wirkt wie jedes andere Deo auch, nicht auffallend besser oder schlechter. Halt ein normales Deo. Ob es gelbe Flecken verhindert kann ich so nicht sagen, da ich selten helle Sachen tragen, bei schwarzen sollte man aber vorsichtig sein. Denn das Clear Deo, zumindest beim Spray, hat genau den gegenteiligen Effekt. Es hinterlässt sehr viel von dem weißen Puder, dass sich dann aufs Shirt abfärbt. Verhindert kann das nur mit so viel Abstand, dass sich das Deo im ganzen Raum, aber nicht mehr auf den Achseln verteilt.

Der Roll On Clear

Der Roll On Clear

Der Roller dagegen ist farblos und hinterlässt auch keine Spuren. Mehr bietet er aber auch nicht. Dann nehm ich doch lieber ein anderes Deo.

Dann habe ich noch das Pure Spray probiert, als ich letztens bei meiner mutter war. Es gibt diese Deos die halt nur nach Deo riechen, allerdings nichts verhindern. Dazu zählt das Pure Deo und dementsprechend unwohl fühle ich mich damit und besonders da bezweifle ich die beworbene 48 Stunden Wirkung.

Fazit: Für mich definitiv kein Nachkaufprodukt. Die versprochene Wirkung wird nicht erzielt, eher im Gegenteil und das Pure Deo riecht für mich zu unangehm. Der Roll-On hält zwar so ganz gut, aber ich nutze diese Variante zu wenig.